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E-Check & Tipps

Sicher, sparsam, gut geplant.

Was der E-Check prüft, wie viel Strom im Stand-by verloren geht und worauf Bauherren bei der Elektroplanung achten sollten.

Prüfen und beraten

Der E-Check

Der E-Check ist eine Prüfung und Beratung rund um Sicherheit, Komfort und Energiesparen, für Wohnungen, Häuser und Betriebe. Durchführen dürfen ihn nur geschulte Innungsfachbetriebe.

Geprüft werden unter anderem die Elektroinstallation, Schutzeinrichtungen wie der Fehlerstromschutzschalter, fest angeschlossene Geräte und Maschinen, Büro- und Haushaltsgeräte, Sicherheitssysteme, Arbeitsplatzbeleuchtung sowie Blitz- und Überspannungsschutz. Je nach Umfang dauert das ein paar Stunden bis einige Tage.

Die Kosten hängen von der Größe der Anlage, der Zahl der Geräte und dem Umfang der Beratung ab. Ein Angebot erhalten Sie direkt beim Innungsbetrieb. Der E-Check hilft, teure Überraschungen zu vermeiden, und belegt im Schadensfall, dass die Anlage in Ordnung war.

Energie sparenBeleuchtung, Heizung, Klima, Haushaltsgeräte und Stand-by. Im Haushalt sind oft bis zu 25 % drin, ohne Komfort zu verlieren. Neue Geräte und Leuchten brauchen teils 30 bis 50 % weniger.
Sicherheit und KomfortBlitz- und Überspannungsschutz, Brandschutz, Einbruchschutz.
Recht und HaftungVorschriften und gesetzliche Prüffristen, besonders für Betriebe und Vermieter.
Stand-by-Rechner

Was kostet Strom, den keiner nutzt?

Fernseher, Ladegeräte, Router, Kaffeemaschine: Viele Geräte ziehen Strom, auch wenn sie nur bereitstehen.

219Kilowattstunden pro Jahr
77 €pro Jahr
767 €in zehn Jahren

Beispielrechnung: Geräte × Leistung × Stunden × 365 Tage. Ihren tatsächlichen Verbrauch misst der Innungsbetrieb beim E-Check.

Elektroplanung beim Hausbau

Tipps für Bauherren

Was beim Hausbau an Strom gedacht wird, lässt sich später nur mit Aufwand ändern. Die wichtigsten Punkte nach den Empfehlungen der Initiative ELEKTRO+:

  1. Früh planen

    Holen Sie sich schon bei der Planung einen Elektro-Profi dazu. Der Baustromanschluss muss rechtzeitig über einen eingetragenen Elektrofachbetrieb beantragt werden. Grundlage für die Planung ist die gewünschte Ausstattung, zum Beispiel nach den RAL-Ausstattungswerten.

  2. Hausanschluss

    Der Standort wird mit den Versorgern abgestimmt. Eine Mehrsparten-Hauseinführung bündelt Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation in einer Wanddurchführung und spart Zeit und Kosten.

  3. Zählerschrank

    Ein Zählerschrank mit Kommunikationsfeldern erleichtert die spätere Hausautomation. Planen Sie einen Reserveplatz für einen weiteren Zähler ein, etwa für Einliegerwohnung, Wärmepumpe, Photovoltaik oder Ladestation.

  4. Unterverteiler

    Im Einfamilienhaus ist pro Etage ein Unterverteiler sinnvoll, am besten in einer Wandnische im Flur. Mindestens vier Reihen, lieber etwas größer für spätere Nachrüstungen.

  5. Stromkreise

    Jeder Wohnbereich bekommt einen eigenen Stromkreis mit Leitungsschutz- und Fehlerstromschutzschalter. Licht und Steckdosen getrennt, ebenso der Heizkessel. Geschirrspüler, Waschmaschine, Herd und Mikrowelle brauchen jeweils einen eigenen Stromkreis.